17.05.2018 - 19:30 KunstRäume 5. Station, Dom der Wachau

19:30 KunstRäume 5. Station, Dom der Wachau

Der Dom der Wachau zählt zu den größten pfarrlichen Sakralbauten in Österreich und bildet zugleich das spirituelle Zentrum am Eingang zur Wachau.

Die frühbarocke Architektur der Baumeister Cypriano Biasino und Johann Baptist Spazio und die wunderbare Ausstattung mit den 1787 geschaffenen Deckenfresken (Glaube, Liebe, Hoffnung) und Ölbildern des Malers Martin Johann Schmidt (Kremser Schmidt) beeindrucken ebenso wie die Inneneinrichtung des Passauer Bildhauers Joseph Matthias Götz. Das Bildnis der Hl. Cäcilia (Schutzpatronin der Orgelbauer) wacht über der vom Kremser Gerhard Hradetzky 1986 neu errichteten Orgel.

Der Medienzweig des BORG Krems unter der Leitung von Mag. Antonia Hinterreitner dokumentiert in einer fotomedialen Bildkomposition den Weg der Pfarrkirche von der auf einem von Kaiser Heinrich II 1014 geschenkten Grundstück errichteten romanische Basilika bis zur Neugestaltung als eine der frühesten Barockkirchen nördlich der Alpen.

Die enorme technische und architektonische Leistung im Gewölbebau der 1616 bis auf den Turm abgetragenen und bis 1630 neu gebauten Kirche bildet einen Meilenstein des im Jahre 2000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Gebäudes.

Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung mit Werken aus Renaissance und Frühbarock. Musik von Jakob Arcadelt (1514-1572), Adriano Banchieri (1568-1634) und Johann Philipp Krieger (1649-1725) wird vom Frauenchor „Singkreis Krems Viva La Musica" sowie der Abteilung „Alte Musik" der Musikschule Krems interpretiert.

Specials

Zeitzeugen im Interview:

  • Pfarrer Mag. Franz Richter
  • Dr. Herwig Hauenschild (Obmann des Pfarrgemeinderates)
  • Dr. Helga Schönfellner-Lechner (Historikerin)
  • Renate Lind und Günther Richter (Kremser Literaturforum) lesen Texte zur Pfarrkirche und zu Erinnerungen aus „Alt-Krems"